| |
3/2026 | Shoah Stories: Mit Kurzvideos über den Holocaust lernen
Bild: Landecker Foundation, Foto: Claudia Burger
23.01.2026
Liebe Leserinnen und Leser,
anlässlich des Gedenktags zur Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz stellen wir mit Shoah Stories eine neue internationale Bildungsplattform vor, die die Geschichte des Holocausts mithilfe von Kurzvideos erzählt.
Außerdem sprechen wir mit der Programmleitung von TUKI – Theater & Kita über die im Herbst startenden Partnerschaftsprojekte zwischen Theater und Berliner Kitas, für die sich Einrichtungen ab sofort bewerben können.
Wir wünschen Ihnen eine gute Lektüre.
Ihre Newsletter-Redaktion
Shoah Stories: Mit Kurzvideos über den Holocaust lernen
Seit dieser Woche ist die internationale Bildungsplattform Shoah Stories mit innovativen Angeboten für Schüler/-innen und Lehrkräfte online. Sie soll Lehrer/-innen mithilfe von Kurzvideos dabei unterstützen, die Geschichte des Holocaust fundiert und jugendgerecht zu vermitteln.
Die vom Anne Frank Zentrum veröffentlichte Bildungsplattform stellt Kurzvideos von mehr als 20 Gedenkstätten, Museen, Bildungseinrichtungen und Zeitzeug/-innen weltweit bereit und ergänzt diese durch pädagogisch aufbereitete Lernmaterialien. Die Kurzvideos thematisieren die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, die Verfolgung durch die Nazis, jüdische Geschichte und Antisemitismus. Anhand von Zeitzeug/-innenberichten, historischen Quellen, Orten und Objekten vermitteln sie verschiedene Themen und Perspektiven im Zusammenhang mit dem Holocaust auf anschauliche Weise.
Zu den auf der Plattform vertretenen Organisationen zählen beispielsweise das Anne Frank Haus (Niederlande), die Gedenkstätte Buchenwald (Deutschland), das Warschauer Ghetto Museum (Polen) und das Holocaust Museum Los Angeles (USA). Auch Zeitzeug/-innen wie Tova Friedman, die in diesem Jahr zur traditionellen Gedenkstunde an die Opfer des Nationalsozialismus im Deutschen Bundestag sprechen wird, sind mit Kurzvideos vertreten.
Die auf der Plattform eingestellten Inhalte sollen über den Holocaust informieren und dem Anstieg von Antisemitismus sowie der zunehmenden Geschichtsverzerrung im Internet und auf Social Media entgegenwirken. Gleichzeitig reagiert Shoah Stories auf die veränderten Mediennutzungsgewohnheiten junger Menschen, für die Plattformen wie Instagram und TikTok zum Alltag gehören. Das Format der Kurzvideos wird gezielt genutzt, um Wissen über die Shoah, Erinnerungskultur und die Bedeutung von demokratischen Werten zu vermitteln. Über die informativen Kurzvideos erhalten junge Menschen sowie Lehrende einen faktenbasierten und digitalen Zugang zur Geschichte des Holocaust. Damit stärkt die Plattform historisches Lernen im digitalen Raum und gibt Lehrkräften die Möglichkeit, die Shoah jugendgerecht im Unterricht zu behandeln, um Schüler/-innen für einen reflektierten und kritischen Umgang mit Informationen auf Social Media zu sensibilisieren. Das Material ist für die pädagogische Arbeit mit
Jugendlichen ab 14 Jahren gedacht und steht auf der Website zur Verfügung. Für die Benutzung werden keine Social-Media-Konten benötigt.
Die digitale Plattform wurde vom Anne Frank Zentrum mit Förderung der Alfred Landecker Foundation veröffentlicht. Shoah Stories steht zu Beginn auf Deutsch und Englisch zur Verfügung, weitere Sprachen wie Französisch und Polnisch sollen folgen.
Bild: Landecker Foundation
Shoah Stories
Bild: Anne Frank Zentrum,, Foto: Ruthe Zuntz
Anne Frank Zentrum
„Für den Zauber von Theater ist man nie zu jung“ - TUKI–Partnerschaften starten in neue Runde
TUKI – Theater & Kita initiiert und gestaltet berlinweit Partnerschaften zwischen Theatern und Kitas, bei denen die Begegnung der Allerjüngsten mit der Darstellenden Kunst im Mittelpunkt steht. Anlässlich der neuen Bewerbungsrunde für eine TUKI-Partnerschaft ab dem Herbst sprachen wir mit der TUKI Programmleitung Ann-Marleen Stöckert und Isabel Feifel über das Konzept und den Ablauf der Kooperationen.
TUKI initiiert Partnerschaften zwischen Kitas und Theatern. Welches Anliegen verfolgt das Programm genau?
TUKI ist ein Programm der frühkindlichen kulturellen Bildung, das sehr jungen Kindern Zugänge zum eigenen Theaterspiel und zur Rezeption von Theaterstücken eröffnet. Gerade für Kinder, die noch nicht lesen und schreiben können, wie auch für Kinder, deren Sprachkenntnisse (noch) nicht stark ausgebildet sind, bieten Theatererfahrungen besondere Möglichkeiten. Die Kinder lernen künstlerische Ausdrucksformen kennen, sich selbst darin zu erproben und im Zusammenspiel aufeinander achtzugeben. Sie erfahren mit allen Sinnen etwas über die Welt und sich selbst. Dabei erweitern sie ganz nebenbei nicht nur ihr Wissen und Können, sie bekommen Anerkennung und entwickeln Selbstvertrauen. Weil die ersten Lebensjahre uns prägen, stärkt kulturelle Bildung jedes einzelne Kind in seiner persönlichen Entwicklung und wirkt positiv auf Bildungsbiografien. Deshalb ist TUKI für uns auch unbedingt ein Programm der kulturellen und gesellschaftlichen Teilhabe, das einen konkreten Beitrag zur
Bildungsgerechtigkeit und zu einem sozialen Miteinander in dieser Stadt leistet.
Warum setzen Sie hier in den Kitas an?
Die Zusammenarbeit mit Kitas ist für TUKI dabei wesentlich. Sie ermöglicht, Kinder unabhängig von ihrer sozialen und sozioökonomischen Herkunft zu erreichen und stärkt gleichzeitig die Kitas als Bildungsorte. Indem Theater ihr junges Publikum besser kennen lernen, können sie passendere Angebote entwickeln und profitieren ebenso von den Partnerschaften. Wir haben eine einzigartige Kindertheaterlandschaft in Berlin, mit der wir eng kooperieren und auch gezielt Produktionen für die Allerjüngsten fördern. Wir sind davon überzeugt, dass man für Kunst und den Reichtum, den sie uns schenkt, nicht zu jung sein kann.
Ab Herbst 2026 startet eine neue Runde, für die sich Kitas ab sofort als TUKI-Tandem- oder TUKI-Forscher-Kita bewerben können. Können Sie die beiden Formate kurz vorstellen?
Im dreijährigen Tandem-Format steht die Vielfalt von künstlerischen Herangehensweisen und methodischen Mitteln im Fokus, die sich in der Theaterarbeit mit Kindern umsetzen lassen. Vom Figuren- oder Schattenspiel über experimentelles Musiktheater bis hin zu Tanz und Performance. Außerdem spielt die Qualifizierung der Pädagog/-innen und die Implementierung der Theaterarbeit in den Kitas eine besondere Rolle. Im einjährigen TUKI ForscherTheater geht es hingegen dezidiert um künstlerische Forschung – ausgehend von einer gemeinsam mit den Kindern gefundenen Forschungsfrage, wie „Woher kommt das Geld?“, „Können wir mit Tieren sprechen?“ oder „Wo sind die Geräusche, wenn man sie nicht hört?“. Das künstlerische Forschen erfordert ein hohes Maß an Beobachtung und Dokumentation und ist eher für ältere Kita-Kinder geeignet. In beiden Formaten ist die Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften Grundvoraussetzung und Gelingensbedingung. Beide Formate
stellen die Bedürfnisse und Fähigkeiten der Kinder in den Mittelpunkt und verfolgen einen inklusiven und prozessorientierten Ansatz. Das heißt, es geht uns grundsätzlich nicht um die „perfekte“ Präsentation am Ende, sondern vielmehr um partizipative Prozesse und das Finden altersgerechter performativer Formen.
Welche Rolle spielen die Erzieher/-innen in der Projektumsetzung?
Die enge Zusammenarbeit mit Erzieher/-innen ist ein zentrales Element bei TUKI, denn sie sind es, die den pädagogischen Alltag der Kita-Kinder gestalten, ihre pädagogische Expertise ist für die TUKI-Theaterarbeit ebenso unverzichtbar wie die künstlerische Expertise der Theaterschaffenden. Wir entwickeln in Kooperation mit unseren Partner-Theatern und dem Sozialpädagogischen Fortbildungsinstitut Berlin-Brandenburg für jede TUKI-Runde ein umfangreiches Fortbildungsangebot und unterstützen die Erzieher/-innen dabei, eigene künstlerische Herangehensweisen zu finden und Ideen zunehmend selbständig umzusetzen. TUKI versteht sich grundsätzlich als Netzwerk, in dem alle Beteiligten mit- und voneinander lernen, also nicht nur die pädagogischen Fachkräfte, sondern ebenso die Theaterschaffenden, die Kinder und nicht zuletzt die Theaterhäuser und wir selbst. Und TUKI wirkt nachhaltig: Indem die Kitas und Erzieher/-innen die ästhetisch-künstlerische Bildung zu einem festen Bestandteil ihres
pädagogischen Alltags machen, bleibt der Theaterzauber in den Einrichtungen lebendig. Wir laden unsere ehemaligen Partner-Kitas („TUKI Freiflieger“) weiterhin zu Fortbildungen ein und veranstalten für sie jährlich ein Netzwerktreffen zum kollegialen fachlichen Austausch.
Wie und bis wann können sich interessierte Kitas bewerben?
Es gibt ein mehrstufiges Bewerbungsverfahren. Der erste Schritt ist eine schriftliche Bewerbung, die bis zum 13. März möglich ist. Aus den schriftlichen Bewerbungen treffen wir eine engere Auswahl. Dabei berücksichtigen wir Kriterien wie die Motivation, aber auch die Lage und Größe der Kita, die öffentliche Anbindung, das pädagogische Konzept und die Zusammensetzung der Kinder. Die ausgewählten Kitas besuchen wir dann persönlich, führen ein Gespräch mit der Kita-Leitung und den an TUKI interessierten Erzieher/-innen. Auch geeignete und für TUKI verfügbare Räume sind immer ein Thema. Schließlich beginnt das Puzzeln: die von uns ausgewählten Kitas verbinden wir mit unseren Partner-Theatern. Wir achten einerseits darauf, vor allem Kitas in Randbezirken oder kulturell unterversorgten Gebieten mitzunehmen, andererseits muss das Partner-Theater für die Kita und die Kita für unsere Theaterschaffenden erreichbar sein. Außerdem sollen unterschiedliche Träger und Bezirke vertreten sein.
Den Abschluss bildet ein gemeinsames Kennenlern-Treffen mit den potentiellen Theaterschaffenden, bei dem Erwartungen und Bedingungen abgeglichen werden. Die TUKI-Theaterarbeit erfordert ein hohes Maß an Vertrauen und Offenheit, aber auch Verbindlichkeit und Kommunikation. Wir investieren bewusst viel Zeit in diesen komplexen Auswahlprozess, denn unsere Erfahrung zeigt, dass sich die Sorgfalt lohnt, für alle Beteiligten. Wir sind sehr gespannt auf die neue Runde und freuen uns auf zahlreiche Bewerbungen theaterbegeisterter Kitas!
Bild: JugendKulturService gGmbH
TUKI – Theater & Kinder
Bild: Depositphotos / Yaruta
TUKI – Bewerbungsbogen für eine Partnerschaft
Kurznachrichten
Bundesausstellung zu Kinderrechten kommt nach Berlin
Vom 21. Januar bis zum 14. Februar 2026 ist das Kinderzentrum „Ottokar“ in Mitte Gastgeber der mobilen bundesweiten Ausstellung zu Kinderrechten. Als interaktives Erlebnis ist sie speziell darauf ausgerichtet, Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren und auf spielerische Weise mit den zentralen Themen der Kinderrechte vertraut zu machen. Zehn interaktive Module, die jeweils ein fundamentales Kinderrecht thematisieren, laden mithilfe von kinderfreundlichen Charakteren zum Austausch ein. Per QR-Code können die Texte zudem auch in Englisch, Farsi, Arabisch und Russisch abgerufen werden.
Abiturpreis des Verbands der Historiker/-innen Deutschlands (VHD)
Der VHD zeichnet jedes Jahr deutschlandweit Schüler/-innen aus, die im Abitur herausragende Leistungen im Schulfach Geschichte gezeigt haben, um die besondere gesellschaftliche Bedeutung des Faches hervorzuheben. Nominiert werden die Preisträgerinnen und -träger durch die Fachlehrer/-innen der teilnehmenden Schulen. Pro Kurs können bis zu zwei Schüler/-innen ausgezeichnet werden. Die Abiturpreise werden in der Regel im Rahmen der Abiturfeier verliehen.
Berlins beste Schülerzeitungen ausgezeichnet
20 Berliner Schulen wurden in dieser Woche bei der Preisverleihung des Berliner Schülerzeitungswettbewerbs ausgezeichnet. In sechs Schulkategorien wurden die besten Schülerzeitungen des Jahres 2025 gesucht – ergänzt durch vier thematische Sonderpreise und einen Extrapreis. Die Jury, bestehend aus der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie, der Jugendpresse Berlin-Brandenburg und dem Tagesspiegel, wählte aus den Einsendungen die überzeugendsten Publikationen aus. Der Extrapreis für mutigen Journalismus ging an die Anna-Freud-Schule, die in ihrer Schülerzeitung über Themen wie geschlechtliche Vielfalt und Selbstbestimmung von Frauen berichtete.
Weitere Qualifizierungsmöglichkeit für Lehrkräfte gemäß § 18 Absatz 5 Lehrkräftebildungsgesetz
Die Qualifizierung richtet sich an Lehrkräfte mit den Lehrämtern „Lehrer mit fachwissenschaftlicher Ausbildung in zwei Fächern“ und „Lehrer an Sonderschulen/für Sonderpädagogik“ und eröffnet diesen die Möglichkeit, die Qualifikation für das Lehramt an Integrierten Sekundarschulen und Gymnasien zu erlangen. Die Qualifizierungsmaßnahme besteht aus vier Präsenzterminen im Umfang von 22 Stunden (zu je 45 Minuten) zwischen April und Mai 2026. Die Plätze sind auf 25 begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.
Ausstellung „Beziehungsweise Familie“ beleuchtet traditionelles Familienmodell
„Beziehungsweise Familie“ heißt das gemeinsame Themenjahr der Kultur-Institutionen im Humboldt Forum. Auch das Museum Knoblauchhaus im Nikolaiviertel beteiligt sich mit einer gleichnamigen Ausstellung daran. Diese gibt anhand unterschiedlicher Ausstellungsstücke Einblicke in das traditionelle Familienmodell zwischen 1815 und heute. Die Ausstellung ist noch bis zum 6. April 2026 zu sehen.
Termine
3. Februar, 13 – 14.30 Uhr: Informationsveranstaltung zu EnterTechnik – Orientierungsjahr für junge Frauen Diese Veranstaltung der Jugendberufsagentur Berlin richtet sich gezielt an Schülerinnen einer Abschlussklasse, die Interesse an einer beruflichen Tätigkeit im technischen Bereich haben. Vorgestellt wird mit EnterTechnik ein Orientierungsjahr für junge Frauen, die verschiedene Berufe in diesem Bereich kennenlernen wollen. Im Rahmen der Veranstaltung erhalten Teilnehmende alle grundlegenden Informationen, können Fragen stellen und Erfahrungsberichte von Teilnehmerinnen des Programms hören.
12. Februar, 16 – 17 Uhr: Sprechstunde: Schulmittagessen Im Rahmen des digitalen Formats haben Mitglieder im Mittagessenausschuss der Primarstufe in öffentlichen Berliner Ganztagsschulen die Gelegenheit, sich zu aktuellen Themen und Erfahrungen auszutauschen und Fragen rund um das Schulmittagessen zu stellen. Die Vernetzungsstelle Kita- und Schulverpflegung Berlin e.V. begleitet die Gesprächsrunde mit Moderation und fachlichem Input.
12. Februar, 14.30 – 17 Uhr: TikTok verstehen
Dieser Workshop richtet sich an Eltern und alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, und gibt einen Überblick über die Chancen und Risiken von TikTok. Im Mittelpunkt stehen der pädagogische Umgang mit der App und die Sensibilisierung für die Gefahren, die sie mit sich bringt. Ziel ist es, den Teilnehmenden zu helfen, Jugendliche zu einem verantwortungsvollen, reflektierten Umgang mit TikTok zu befähigen und eine kritische Haltung gegenüber den Inhalten und der Nutzung zu entwickeln.
16. Februar, 14 – 17 Uhr: ChatGPT – Wie hältst Du es mit der Demokratie?
In diesem Workshop nehmen Teilnehmende ChatGPT in den Fokus, um dessen Potenziale und Risiken im Journalismus und der öffentlichen Meinungsbildung zu beleuchten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Phänomen der Fake News. Teilnehmende experimentieren praxisnah mit ChatGPT, um zu verstehen, wie täuschend echt wirkende, aber bewusst manipulierte Nachrichten entstehen können. Ziel ist es, anhand praktischer Beispiele herauszuarbeiten, wie sich die Verbreitung solcher Inhalte auf die Demokratie auswirkt und wie gesellschaftlich KI-generierten Fake News entgegengewirkt werden kann.
17. – 18. Februar: Schüler/-innenfirmenmesse im FEZ Berlin Auf der Schüler/-innenfirmenmesse im FEZ Berlin zeigen Schüler/-innen ihre Unternehmen und setzen unter dem diesjährigen Schwerpunkt Inklusion ein sichtbares Zeichen für Teilhabe, Barrierefreiheit und chancengerechte Bildung. Die zweitägige Veranstaltung besteht aus der Fachmesse mit Workshops für bestehende Schüler/-innenfirmen sowie dem öffentlichen Ausstellungstag. Anmeldeschluss für Firmen ist der 26. Januar, der Eintritt für besuchende Schulklassen ist frei.
19. Februar, 16 – 19 Uhr: Elternseminar zum Thema Cannabis
Das Online-Seminar dient als niedrigschwelliges Austausch- und Informationsangebot für Eltern und Erziehungsberechtigte, die sich über Wirkungen und Gefahren von Cannabis informieren möchten oder sich fragen, wie mit diesem Thema in der Erziehung am besten umgegangen werden sollte. Es führt in das Thema Cannabis ein, gibt einen Überblick über die Verbreitung des Konsums, diskutiert Konsummotive, Risiken und Handlungsstrategien. Einen großen Baustein bildet der von einer Fachkraft moderierte Erfahrungsaustausch mit anderen Eltern.
Fortbildungen / Fachtage
KI und Desinformation – Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen stärken am 10. Februar
Wie verändert KI die Verbreitung von Desinformation? Und wie kritisch stehen junge Menschen KI-Inhalten gegenüber? In dieser Fortbildung geht es im Rahmen des Safer Internet Days 2026 darum, die Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen im reflektierten Umgang mit manipulierten Inhalten im Unterricht zu stärken. Themen sind u.a. die Rolle von KI in der Medienerstellung, KI-generierte Desinformation sowie praxisnahe Übungen zur Stärkung der kritischen Reflexion von Medien und KI-Inhalten im Speziellen.
Coffee Corner No. 59: „Safer Internet Day“ – Künstliche Intelligenz aus suchtpräventiver Sicht am 10. Februar
Anlässlich des „Safer Internet Days 2026“ unter dem Motto „KI an me“ greift dieser Termin der Coffee Corner das Thema KI aus suchtpräventiver Sicht auf. In der Online-Veranstaltung gibt die Berliner Suchtprävention einen Überblick über aktuelle Entwicklungen, um anschließend das Gespräch dafür zu öffnen, inwiefern KI und Chatbots bereits Auswirkungen auf die Arbeitsfelder und Settings haben, in denen Suchtprävention stattfindet. Die Reihe Coffee Corner richtet sich an Fachkräfte und Multiplikator/-innen, die im Rahmen ihrer beruflichen Tätigkeiten suchtpräventiv tätig sind oder es werden möchten.
“Breathe free“ – Methodenset zur Nikotinprävention am 11. Februar
Neue Nikotinprodukte, insbesondere E-Zigaretten bzw. Vapes, sind in den vergangenen Jahren bei jungen Menschen beliebter geworden. Im Rahmen dieser Veranstaltung erhalten die Teilnehmenden anhand des in Kooperation mit der mkk Krankenkasse entstandenen Methodensets Impulse, Jugendliche für die gesundheitlichen, ökologischen und medialen Aspekte des Vape-Konsums zu sensibilisieren und einen reflektierten Umgang mit Konsumthemen anzuregen. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an Fachkräfte aus den Bereichen Jugend, Freizeit und Schulsozialarbeit sowie an Lehrkräfte.
BuT für Fachkräfte an Kitas am 12. Februar
Mit der aktuellen Novellierung des KitaFöG entsteht für Berliner Kitas ein noch stärkerer Auftrag, Familien, insbesondere jene mit Anspruch auf Leistungen des Bildungs- und Teilhabepakets (BuT), gezielt zu erreichen, zu informieren und beim Zugang zu Unterstützungsangeboten zu begleiten. In dieser Online-Veranstaltung der BuT-Beratung erfahren Fachkräfte aus Berliner Kindertageseinrichtungen, was das BuT leistet, wie Anträge funktionieren und wie sie Familien konkret entlasten können. Um eine vorherige Anmeldung über schulung@but-beratung.de wird gebeten.
Impressum
Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie
Bernhard-Weiß-Str. 6, 10178 Berlin
Verpassen Sie keine Meldung mehr von uns. Folgen Sie uns gerne auf X, Facebook, Instagram, Bluesky, YouTube oder LinkedIn.
|
|